Donnerstag, 17. Mai 2012
Spiele jetz auch mal mit dem kleinen blauen Vögelchen. Wer mag: chuispasla
Update: Oder rechts in der Seitenleiste mal gucken.
Dienstag, 1. Mai 2012
- wie eine Prämie für Leute die nicht ins Museum gehen
- als würde die eigene Firma das Kantinenessen subventionieren, aber wer nicht hingeht, bekommt auch zwei Euro pro Mahlzeit
..und viele Weitere. Mitten in einer riesigen Schulden- und Finanzkrise will der Staat eine neue Subvention für mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr einführen, damit Menschen Infrastruktur nicht nutzen, deren Ausbau er gerade mit 26 Milliarden Subventionen ermöglicht hat.Bekommen soll die Kohle nicht etwa jeder, der seine Kinder selbst betreut (so wird das ja gerne verkauft) sondern wer seine Kinder nicht in die gerade mit teuer Geld aufgebauten Kitas schickt. Au Pair, Großeltern, Tagesmutter ist OK, aber bloß ja keine Kita. Ach ja, ist man grade arbeitslos, gibt's natürlich auch nichts bzw. weniger, falls man das schon länger ist, oder vorher blöderweise schlecht verdient hat und dummerweise sein ALG I mit II aufstocken muss.
Only in Germany.
Donnerstag, 12. April 2012
Diese fantastische Idee namens Betreuungsgeld ist, m.E. völlig zurecht, außerordentlich umstritten. Wie wäre es daher mal mit folgender Variante:
Das Geld wird eingeführt, und zwar genau wie folgt: Jede(r), der/die eigene Kinder >= 1 und <=3 Jahre selbst (!), d.h. nicht per Großeltern, Au-Pair, oder Tagesmutter, betreut, bekommt die Kohle, unter folgenden Bedingungen:
- er/sie macht parallel eine Ausbildung zur Tagesmutter und schließt diese auch erfolgreich ab
- er/sie arbeitet danach mindestens 1 Jahr als Tagesmutter und betreut neben dem eigenen auch noch mindestens ein fremdes Kund gegen Entgelt (Höhe egal)
So hätte die Allgemeinheit auch noch was davon, man kann (wenn man denn unbedingt will) das daheim-selber-betreuuen-Modell fördern, aber ohne zwangsläufigen negativem Effekt auf weibliche Erwerbstätigkeit.
Montag, 19. März 2012
..für einen gigantischen Unterschied macht, wenn man anstatt alter Möbel mit eher sperrmüllartiger Qualität plötzlich eine nach eigenen Bedürfnissen geplante und lange erwartete Einbauküche da stehen hat! Endlich Platz zum Arbeiten, eine Arbeitshöhe mit der auch ich ohne Rückenprobleme zurecht komme, genug Platz zum Spülen, und Schubladen, die weder 'rausfallen noch nur mit viel Kraft geöffnet werden können. Plus ein Induktionskochfeld - wenn man mal länger Gas hatte, dann lange notgedrungen ganz normalen E-Herd, und jetzt plötzlich Induktion, dann geht einem echt das Herz auf ;-) Ein Griff - heiß, ein weiterer - kalt, und z.B. ein halber Liter kaltes Wasser ist nach nicht mal einer Minute am Kochen - schneller als mit dem Wasserkocher!
Montag, 27. Februar 2012
Man nehme: Einen renditestarken, aber konservativen Riester-Tarif lt. Stiftung Warentest, z.B. die klassische Riester-Rente der Cosmosdirekt. Dann rechne man aus, was z.B eine 30jährige Frau mit 67 an garantierter (!) Rente bekommt, wenn sie ab sofort jeden Monat 100 EUR einzahlt. Resultat: 219,75 EUR, also nominal und auf den Monat bezogen das 2.2fache der Einzahlung.
Jetzt vergleiche man, was die gleiche Person bekommt, wenn sie in die gesetzliche Rente blecht. Resultat: für 20% vom Brutto (das ist in etwa der Beitragssatz) erwartet einen eine Rente von 43% des durchschnittlichen beitragspflichtigen Bruttos. Also ein Faktor von 43/20=~2,2 * die Einzahlung, wiederum auf den Monat bezogen.
Oha.
Der Vergleich hinkt natürlich, an folgenden Stellen: Zahlt man brav 45 Jahre in den Riester ein anstatt die 37 aus meinem Beispiel (so lange muß man in die gesetzliche blechen, um auf die 43% zu kommen), ist der Faktor für den Riester angenehmer. ABER, auch die gesetzliche Rente ist de facto gut 8 Prozent höher, weil sie nämlich den Arbeitgeberanteil der Krankenversicherung beinhaltet.
Bei allem Unken über sie - die Rendite der gesetzlichen ist wirklich nicht berauschend - finde ich die oh so großartige private vorsorge im Lichte dieser Zahlen weit weniger spektakulär als man gemeint haben möge. Natürlich, die Rendite des Einzelnen ist toller als hier berechnet, weil die Eigenbeiträge (hier: die 100 EUR) durch die staatliche Zuzahlung gemindert würden und so ein angenehmeres Verhältnis von individueller Einzahlung und Resultat entstünde. Volkswirtschaftlich ist das aber wurscht, der Staat könnte die Kohle die er zuschießt ja auch in die gesetzliche Rente buttern.
Sonntag, 26. Februar 2012
Gerade neuen Speicher in mein Lenovo T500 eingebaut - nach langem Suchen, ob der das überhaupt verträgt (manchereiner behauptet im Netz, bei 4 GB sei Schluß). Jetzt hat er acht, das ist lt. Verkäufer das Maximum, was der Hersteller für dieses Gerät angibt, und mein Ubuntu kommt damit auch prächtig zurecht (Windows will ja m.W. nicht immer).
Welch ein Hochgenuß! Firefox mit X Tabs, ein Thunderbird mit großem Postfach, LibreOffice, eine VirtualBox, und eclipse sowie diverse Dienste wie apache2 und MySQL. Alles gleichzeitig und schööööön fix. Und trotzdem ist jetzt noch reichlich Platz, auch für den Cache, so daß dieses ewige Plattengerödel von vorher jetzt ausfällt:
guembel@apfel:~$ free -m total used free shared buffers cached Mem: 7898 7357 540 0 152 4035 -/+ buffers/cache: 3169 4728 Swap: 3987 0 3987
Das Ganze hat übrigens, mit Kingston-RAM und Versand, grad mal 50 EUR gekostet. Wenns doch immer so einfach wär!-)
Samstag, 25. Februar 2012
"Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not", sagt der Volksmund. Aber was ist, wenn man in der Not sparen muß? Hat man dann irgendwann keine Zeit mehr?
--Süddeutsche Zeitung heute, S.26 unten ("Athen ist nicht Weimar")
Freitag, 17. Februar 2012
Gleiche Nachricht, gleiche Zeitung, gleicher Tag - aber einmal Stadt- und einmal Deutschland-Ausgabe. Wer findet den Unterschied ?-)
Dienstag, 7. Februar 2012
..nach Unzufriedenheit mit der Schaumgenerierung meiner Jura einfach den kleinen Stopfen oben ausgetauscht - sauteuer (6 EUR für 1.5 cm Plastik/Gummi), aber na gut.
Effekt: Genial. Plötzlich ist der Schaum wieder wie er sein soll, und der Cappuccino schmeckt gleich viel besser :-)
Montag, 16. Januar 2012
..meterweise Holz gekauft, und begonnen Regale zu bauen. Zudem Bistrotisch für Balkon gebastelt: Da der Winter ja ausfällt, kann man sicher bald schon morgens eine Tasse Kaffee auf dem Balkon genießen. Fehlt noch der Rest der Regale (da ist noch einiges zu tun) und natürlich der große Eßtisch für draußen :-)
Donnerstag, 5. Januar 2012
..beginnt mir zunehmend zu gefallen :-)
Montag, 2. Januar 2012
..neues Jahr wünsch' ich allerseits!
Montag, 26. Dezember 2011
Seit 11. Dezember ist sie offiziell eröffnet und fahrbereit - die neue Schnellstrecke, die Rhein und Rhone näher aneinander führen soll. Für Weihnachten haben wir bereits davon profitiert und sind mit dem TGV Rhin-Rhone in nur 3h45 von Strasbourg nach Lyon gefahren - was für eine Erleichterung! Vorher gab's nur den Umweg über Paris mit Bahnhofswechsel und Umsteigen, in ca 4.5h (teuer, da fast doppelt so weit wie die direkte Strecke!) oder gammelige Corails mit kaatastrophalen Sitzen (für mich unbenutzbar) und 5.5h Fahrzeit... aargh.
Jetzt setzt man sich einfach in einen relativ komfortablen TGV, gerne auch in Doppelstock-Variante, und die 3h45 hält man dann schon durch, zumal sie sich in den nächsten Jahren durch Fertigstellung weiterer Bauabschnitte noch weiter reduzieren werden.
Noch toller finde ich aber, daß in Kürze auch TGVs und ICEs von Frankfurt (und übrigens auch von Freiburg) aus auf der Strecke verkehren werden. Das verbessert nämlich das Schnellzugangebot von Strasbourg aus Richtung Mannheim oder auch Richtung Stuttgart (via Karlsruhe) erheblich. In Kürze sehen wir also nicht nur in Paris, sondern endlich auch in Strasbourg mal ICEs.
Europa ist wirklich eine Super Sache!
Samstag, 17. Dezember 2011
Kleine Einkaufstour, aber vernünftig geblieben und nur geschaut - plus ein paar Nägel gekauft. Mit selbigen dann die neue Wanduhr aufgehängt (seeehr schick) und per Bohrmaschine dann noch eine vor Jahren mal bei IKEA erstandene Lampe montiert. Ein lächerliches Jahr nach dem Einzug wird es tatsächlich mal sukzessive gemütlicher bei uns ;-)
Mittwoch, 14. Dezember 2011
...im Volksmund auch "Vorweihnachtszeit" genannt. Da darf man ja mal auch nach absurden Sachen gucken - und das habe ich auch gemacht: Nach einem Tassenwärmer für meine Cappucino- und Espresso-Tassen.. auf 20 Grad zimmertemperiertes Porzellan macht halt kleine Getränke wie Cappucino und ganz besonders Espresso wirklich deutlich kälter als mir das lieb ist.
Die Dinger von Jura sind extrem schick. Aber 600 EUR für einen Tassenwärmer? Ich kann nur vermuten, daß sie das jetzt ist, die große, böse Inflation, vor der sich alle so fürchten - andere Gründe fallen mir nicht ein.
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